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DRK – Kreisverband Saarlouis erhält von Aktion Mensch eine Projektförderung von rund 250.000,00 Euro

22.11.2016

Der DRK-Kreisverband Saarlouis kann jetzt aufgrund eines Zuschusses von Aktion Mensch in Höhe von 250.000,- €, verteilt über drei Jahre, eine Koordinierungsstelle zur Förderung und Vernetzung ehrenamtlicher Projekte für geflüchtete Menschen im Landkreis Saarlouis, aufbauen.


Das Ziel der Maßnahme besteht darin, die Lebenssituation von Flüchtlingen im Einzugsgebiet zu verbessern und zu normalisieren, indem in den Gemeinden eine flächendeckende und nachhaltige Willkommenskultur aufgebaut wird. Vor Ort initiierte Ehrenamtsprojekte wollen z.B. durch Deutschkurse in der Begegnung, durch Anbindung an örtliche Vereine und durch Begleitung bei Behördengängen für eine alltagstaugliche Begegnung und Integration im Gemeinwesen sorgen. Das Ziel der Maßnahme besteht darin, die Lebenssituation von Flüchtlingen im Einzugsgebiet zu verbessern und zu normalisieren, indem in den Gemeinden eine flächendeckende und nachhaltige Willkommenskultur aufgebaut wird. Vor Ort initiierte Ehrenamtsprojekte wollen z.B. durch Deutschkurse in der Begegnung, durch Anbindung an örtliche Vereine und durch Begleitung bei Behördengängen für eine alltagstaugliche Begegnung und Integration im Gemeinwesen sorgen. Die einzurichtende Koordinierungsstelle hat das Ziel, den Ortsvereinen und Gemeinden zu helfen, vor Ort ein strukturiertes, vernetztes und verstetigtes Angebot für die Flüchtlinge zu entwickeln und dafür ehrenamtliche Mitarbeiter/innen entsprechend ihrer persönlichen Ressourcen einzusetzen und fortzubilden. Die zu entwickelnden Qualifizierungsmaßnahmen haben das Ziel der Vermittlung von interkultureller Kompetenz und Kommunikation, von Grundkenntnissen über die rechtliche Situation von Flüchtlingen und von psychologischem Basiswissen für den Umgang in akut schwierigen Situationen. Wir beabsichtigen auch den Einbezug von Flüchtlingen als Sprach- und Kulturvermittler. Nicht zuletzt erhalten sie durch ihre Tätigkeit eine Anerkennung nicht nur durch das DRK, sondern auch als aktives Mitglied der Zivilgesellschaft. Integration ist ein zweiseitiger Prozess: Ankommen und Aufnahme sollen wohnortnah durch diese Maßnahmen gleichermaßen gefördert werden. Diese Ehrenamtsprojekte werden durch die Koordinierungsstelle begleitet, die auch als Multiplikator tätig sein soll.